: Mehr Schutz vor Kanzerogenität
afp | Die EU-Kommission schränkt die Nutzung von krebserregenden chemischen Stoffen in der Industrie weiter ein. Für sieben Stoffe gelten künftig strengere Grenzwerte am Arbeitsplatz, wie die Behörde in Brüssel ankündigte. Damit werde der Schutz für vier Millionen Arbeitnehmer in der EU verbessert. Konkret sieht der Vorschlag neue Grenzwerte für benutzte Motoröle vor, die Hautkrebs auslösen können. Betroffen ist auch Trichlorethylen, das beispielsweise zur Reinigung und Entfettung von Metallen verwendet wird, oder Ethylendichlorid, das in bleifreiem Benzin eingesetzt wird. Außerdem sollen neue Grenzwerte für Epichlorhydrin, häufig in der Papierindustrie gebraucht, und Ethylendibromid, im Einsatz bei der Herstellung von Farbstoffen, gelten. Ziel sei, dass Arbeitnehmer diesen Stoffen überhaupt nicht mehr ausgesetzt werden, erklärte die Kommission.
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