piwik no script img

Marode LandesbankenStaatshilfe für Managerboni

Nur öffentliche Garantien bewahren marode Kreditinstitute vor der Pleite. Dennoch wollen sie großzügige Extrazahlungen für die Chefs nicht ausschließen.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

11 Kommentare

 / 
  • A
    Amos

    Was muss manch ein islamistischer Staat sich denken, wenn

    der "Westen" von Moral spricht. Es ist noch nicht allzulange her, da sprach man hier noch von einer "Werte -Gesellschaft". Mittlerweile weiß man ja, welche Werte gemeint waren.

  • H
    Helmut

    Manager sind Verbrecher in Nadelstreifen.

    Und Verbrecher gehoeren in den Knast!

  • C
    Christian

    Unsere Leistungsgesellschaft - Die am höchsten angesehenen Schlipsträger, derart abgehobene Menschen die, schimpfend auf faule Arbeitslose und Sozialschmarotzer, jedoch selbst, dank Steuerberater und ausländischen Konten, nie in das Sozialsystem einbezahlenden Wichtigtuer entarnen sich nun nach und nach selbst als "asoziales Pack" und offenbaren ihren durch und durch kriminellen Hintergrund!

     

    Diese Truppe wird dann auch noch als "Systemrelevant"(->mein Vorschlag für das Unwort des Jahres) eingestuft?!? Die sind nicht Systemrelevant, sondern Gift für das selbige! Lasst sie untergehen, wir brauchen euch nicht, wir haben euch nie gebraucht!

  • F
    FinnFun

    Die, welche uns dieses Narrenspiel eingebrockt haben, Banker sind da nur ein besonders exponierter

    Teil, verdienen nicht nur gut daran, die haben bestimmt auch eine Menge Spaß dabei.

    Ist wohl nur so ein Gefühl...... (-:

  • F
    FinnFun

    Die, welche uns dieses Narrenspiel eingebrockt haben, Banker sind da nur ein besonders exponierter

    Teil, verdienen nicht nur gut daran, die haben bestimmt auch eine Menge Spaß dabei.

    Ist wohl nur so ein Gefühl...... (-:

  • K
    Kamu

    Bei solchen Meldungen wird mir schlecht. Wenn in unserer Gesellschaft die Sekretärin indirekt die Boni der Managerin bezahlt, obwohl diese ihren Laden gegen die Wand gefahren hat, läuft etwas grundsätzlich falsch.

    Die soziale Marktwirtschaft ist am Ende und es wäre nicht überraschend, wenn der kommende Herbst ein heißer wird und die Bürger von apatischer Frustration auf aktiven Widerstand schalten...

  • V
    vic

    http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2009/landesbanken106.html

    Wer´s gesehen hat, sah auch die Reaktionen der befragten Ministerpräsidenten.

    Wie bei Kohl:

    Damals wars der Spiegel, heute taz, Monitor, Panorama.

    Linke Kampfpresse halt...

  • R
    rugero

    Nun entrüsten sich Politiker über die Gehalts- unbd Bonipläne der Bankchefs. Doch die Entrüstung der Politiker ist nicht angebracht.

     

    In den Aufsichtsräten der Landesbanken sitzen Politiker. Dann sollen die doch das tun was Aufsichtsräte tun sollen, nämlich den Vorstand beaufsichtigen, Selbstbedienung unterbinden und die Einhaltung der Bedingungen von staatlicher Hilfe überwachen.

     

    Aber viele Aufsichtsräte wissen halt nicht, daß es außer dem Kassieren von Sitzungsgeldern noch weitere Pflichten gibt.

  • KM
    Ketchup Mayo

    Eine gute Übersicht zum Thema bieten die NachDenkSeiten.de

     

    Allerwärmste Empfehlung...

  • V
    vic

    Als ob das nicht schlimm genug wäre, wurde die Panorama Journalistin als sie um Stellungnahme bat, von den verantwortlichen Ministerpräsidenten behandelt wie schon Kohl die "linke Kampfpresse" behandelte.

    Teils wurde sie völlig ignoriert, teils bedroht ("ich werde mich bei Ihrem Intendanten beschweren"), teils unverschämt abgeschmettert.

    Das ist Politik "im Namen des Volkes - so wahr mir Gott helfe". Wieder ein Beleg:

    Es gibt halt doch keinen.

  • JK
    Juergen K.

    Wie wärs ?

     

    Erst mal ein paar Edelnutten einfliegen, die Scheine ein wenig vorbefeuchten,

     

    damit sie richtig in die Manager-Ärsche reinflutschen !

     

    Schmatz.