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Keine Gefahr wegen Virus

Nach dem Auftreten einer rätselhaften Lungenentzündung bei einem Arzt aus Singapur gibt die Senatsgesundheitsverwaltung für die deutsche Hauptstadt zunächst Entwarnung. In Berlin gebe es bislang noch keinen Fall dieser aus Asien stammenden Infektionskrankheit, sagte eine Sprecherin gestern. Für die Bevölkerung bestehe daher kein Grund zur Beunruhigung und Verunsicherung. Alle Krankenhäuser und die Gesundheitsämter wurden schriftlich zu erhöhter Aufmerksamkeit aufgefordert. Die Ursache des so genannten akuten Atemwegsyndroms ist bislang nicht bekannt.

Die Verwaltung verwies darauf, dass neben Symptomen wie Fieber über 38,5 Grad, Muskelschmerzen, Halsschmerzen oder Husten, Kurzatmigkeit oder Lungenentzündung ein Aufenthalt in China oder Hongkong, Vietnam, Singapur oder Taiwan innerhalb von zwei Wochen vor Auftreten der Beschwerden ein Hinweis auf die neuartige Erkrankung sein könnte.

Auch nach Kontakt mit Erkrankten aus diesen Ländern sei eine Infektion denkbar. Betroffene sollten sich umgehend mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen. DDP

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