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häufig gestellte fragen

Wie wechselt der Solaranlagenbetreiber?

Wer Solarzellen auf dem Dach hat, kann natürlich auch Ökostrom-Kunde werden. Dabei ist folgendes Vorgehen empfehlenswert: Einige haben noch immer eine Verschaltung, bei der der auf dem Dach erzeugte Strom direkt verbraucht wird. Ist der Verbrauch größer, als die eigenen Zelle liefern können, wird zusätzlich Strom aus dem Netz gezogen. Liefert die Zelle mehr, als man verbraucht, wird der Strom ins Netz gespeist.

Dieses Verfahren lohnt sich inzwischen nicht mehr. Denn das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erlaubt, dass der Sonnenstrom komplett ins Netz gespeist wird, und garantiert eine Vergütung von 99 Pfennig pro Kilowattstunde. Deshalb lohnt es sich, alles ins Netz zu speisen und sich den Strom für den eigenen Verbrauch komplett von einem Ökostrom-Anbieter zu kaufen, bei dem die Kilowattstunde schließlich weniger als 40 Pfennig kostet. Dazu müssen eventuell die Anschlüsse der Stromzähler vom Netzbetreiber (dem alten Stromversorger) umgestöpselt werden. Manche Netzbetreiber machen dabei einige Anstalten – der Solarenergie-Förderverein gibt Tipps und Hilfe gegen widerspenstige Netzbetreiber unter (02 41) 51 16 16.

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