was fehlt…: …das Tanzverbot
Parov Stelar, Elektro-Swing-Star und Österreichs erfolgreichster Musikexport seit Falco musste leidvoll erfahren, dass sein Heimatland einen ähnlich starrsinnigen und anachronistischen Umgang mit Unterhaltungsmusik pflegt wie Deutschland. Während Konzerte in Österreich von der Vergnügungssteuer befreit sind, wird diese für Tanzveranstaltungen in erklecklicher Höhe fällig.
Stelar bekam nun für eines seiner Konzerte in Wien eine nachträgliche Rechnung über gut 9.000 Euro Vergnügungssteuer, da dort zu viel getanzt wurde. Der Mann hat einfach zu viel Schwung. Oder zu wenige Fauteuils im Saal verteilt. Na egal, die gute Nachricht ist doch, dass es in Wien noch jemanden gibt, der hinreichend vergnügliche Musik macht, dass man das Tanzbein schwingen möchte. Rock me Amadeus, Alter! (taz)
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