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was fehlt ......twitternde Kardinäle

Bei Nichteinhaltung des Twitter-Verbots in der Konklave droht die Exkommunikation. Kein Problem für deutsche Kardinäle. Die twittern eh nicht.

Kardinal Dolan, Kardinal Ravasi, Kardinal Scola, Kardinal Gómez. Sie alle machen es schon. Manche von ihnen nicht so oft. Andere dafür fast stündlich. Sie twittern geistliche Botschaften, Bibelverse, Gebete in der virtuellen Welt.

Superstar unter ihnen ist der New Yorker Erzbischof Timothy Dolan. Unter @CardinalDolan folgen ihm bereits 98.091 Schäfchen. 235 himmlische Tweets hat der Kardinal verfasst. Zuletzt am 12. März. Er sendete schöne Grüße aus Rom. Seitdem herrscht auf dem Kanal Funkstille. Das Twitter-Verbot in der Konklave zwingt ihn dazu.

Mit 45.061 Followern reicht es für den italienischen Gianfranco Ravasi immerhin noch für Platz zwei der Twitter-Kardinals-Charts. Wenn der Kurienkardinal zur Hochform aufläuft, gibt er fast stündlich einen Post ab. Nach @Kardinal Meisner, Kaspar, Lehmann und Co sucht man jedoch vergebens. Die deutschen Kardinäle, die an der Papstwahl beteiligt sind, haben den himmlischen Nutzen von Twitter bisher noch nicht erkannt. Daumen runter für deutsche Kardinäle ohne Kanäle. (ch)

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