was fehlt ...: ... Futter für die Kuh
Das Verbot von Lebensmittelimporten aus dem Westen und die seit Jahren steigenden Preise treffen Russland – das bekommen neben Zwei- auch Vierbeiner zu spüren. Wie Rossiyskaya Gazeta berichtet, hatten russische Züchter deshalb eine geradezu revolutionäre Idee: die „Anti-Krisen“- oder auch „Kann-so-ziemlich-alles-Kuh“, die (fast) nicht fressen muss.
Glaubt man der staatlichen Tageszeitung, so wurde bereits seit 15 Jahren an dem Tier gearbeitet, das nun auch offiziell beim russischen Landwirtschaftsministerium registriert sein soll. „Aita“ hüllt sich unfreiwillig in einen dicken Wollmantel (man stelle sich vielleicht eine Kuh mit Poncho vor), ernährt sich von nur dürftigen Mengen Gras und kann lange von ihrem eigenen Körperfett überleben. Wenig Aufwand – viel Rindfleisch, so wohl der Gedanke. Zumindest an Ideen fehlt es nicht. (havo)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen
meistkommentiert