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was alles der wm nicht fehlt

Deutsches WM-Aus: Nico Schlotterbeck hat sich nach dpa-Informationen beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste einen Innenbandriss im linken Sprunggelenk zugezogen und kann beim Turnier in Nordamerika nicht mehr für die Fußballnationalmannschaft zum Einsatz kommen. Dem Abwehrspieler droht nun eine Pause von rund zwei Monaten. Da die Fifa-Frist abgelaufen ist, kann jetzt aber kein Spieler mehr nachnominiert werden. Durch die Verletzung rückt Antonio Rüdiger wieder in den Fokus und sehr wahrscheinlich auch in die Startformation für das abschließende Gruppenspiel gegen Ecuador am Donnerstag (22.00 Uhr/ARD und Magenta TV) in East Rutherford.

Eine Entschuldigung: Die Kritik an Belgiens Nationalspieler Jérémy Doku und seiner geplanten Reise zur Geburt seines Kindes hat für eine französische TV-Moderatorin Konsequenzen. In der Ausgabe der Sendung zum Wochenstart fehlte France Pierron. Die Journalistin hatte in einer Sendung ihr Unverständnis erklärt, dass Doku die WM möglicherweise vorzeitig für die Geburt verlassen werde. „Du willst all das verlassen, um bei der Geburt deines Kindes dabei zu sein, die ein ekelhafter Moment ist, Verzeihung, wo der Papa zu nichts gut ist und eine Nebenrolle hat“, sagte sie. „L‘Équipe“ teilte mit, man distanziere sich von ihren Aussagen. Sie seien „sehr weit“ von den Werten der Mediengruppe entfernt.

Noch eine Überraschung: Nach dem sensationellen 0:0 gegen Spanien erkämpfte sich Kap Verde ein 2:2 (1:2) gegen den zweimaligen Weltmeister Uruguay. Gegen den Gruppenletzten Saudi-Arabien hat der Außenseiter am Samstag die Chance, sich bei seiner ersten WM-Teilnahme für die K.-o.-Runde zu qualifizieren. Vor 64.003 Zuschauern in Miami brachte Kevin Pina Kap Verde mit dem ersten Tor in der WM-Geschichte des Landes in Führung. Kurz vor der Pause drehte Uruguay die Partie. Maxi Araujo (44.) und Agustin Canobbio (45.+6) trafen für die Südamerikaner. Doch Kap Verde schaffte in der 61. Minute durch den 3 Minuten zuvor eingewechselten Hélio Varela den Ausgleich.

Eine WM-Premiere: 92 Jahre nach dem Debüt 1934 hat Ägypten erstmals ein Spiel bei einer Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen. Die Profis um Mohamed Salah bezwangen Außenseiter Neuseeland mit 3:1 (0:1). Im Mittelpunkt stand natürlich Nationalheld Salah, der das Comeback mit einem Tor und einem Assist anführte. Mit vier Punkten hat Ägypten beste Chancen, nicht nur das fast schon sichere Ticket fürs Sechzehntelfinale zu lösen, sondern auch die Gruppe zu gewinnen und damit die höher gehandelten Belgier hinter sich zu lassen. In der Nacht zum Samstag (5.00 Uhr/MESZ) geht es im Gruppenfinale gegen den Iran. Belgien spielt gleichzeitig gegen Neuseeland.

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