unterm strich:
Ausreiseverbot für iranischen Filmregisseur Rassulof und Bekanntgabe der Jury von Cannes
Der iranische Filmemacher und Berlinale-Gewinner Mohammed Rassulof ist mit einem Ausreiseverbot belegt worden. Damit soll angeblich eine Teilnahme des kritischen Regisseurs an den internationalen Filmfestspielen von Cannes verhindert werden. Rassulof wurde erst im Februar nach rund sieben Monaten Haft aus dem Gefängnis Ewin entlassen. Der 51-Jährige war im Juli 2022 unter dem Vorwurf der Gefährdung der öffentlichen Ordnung verhaftet worden, genau wie sein Kollege, der Regisseur Jafar Panahi.
Aus Cannes wurde gemeldet, dass die Jury für das am 15. Mai beginnende Filmfestival komplettiert ist. Sie wird vom letztjährigen Gewinner, dem schwedischen Regisseur Ruben Östlund, geleitet. Ihr gehören fünf Männer und vier Frauen an, darunter die marokkanische Künstlerin Maryam Touzani und die französische Regisseurin Julia Ducournau. Sie entscheiden darüber, welcher der 21 Wettbewerbsfilme mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wird.
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