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uno: hungerhilfe fehlt überall

„Riesige Herausforderung für Afrika“

Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) hat davor gewarnt, dass mangelnde Finanzierung seine Hilfsprogramme für 14,4 Millionen von Hunger bedrohte Menschen im südlichen Afrika behindere. Nur 37 Prozent seiner Programme für die Region seien finanziert, 71.000 Tonnen Lebensmittel im Wert von 320 Millionen US-Dollar fehlten, sagte WFP am vergangenen Freitag. In Angola sind die UN-Hilfsprogramme sogar nur zu einem Viertel finanziert.

Am Montag warnte außerdem der UN-Koordinator für Nothilfe, Kenzo Oshima, am Horn von Afrika seien 15 Millionen Menschen von Hunger bedroht, weil Äthiopien und Eritrea unter schwerer Dürre litten. Das sind doppelt so viele wie bisher angenommen. „Die Größe der finanziellen und logistischen Bedürfnisse dieser beiden Notlagen zusammen werden in den nächsten Monaten in Afrika eine riesige Herausforderung darstellen“, so Oshima.

Dazu kommen Sorgen über die Auswirkungen des Bürgerkrieges in der Elfenbeinküste in Westafrika sowie die andauernd kritische Lage in verschiedenen afrikanischen Bürgerkriegsländern wie die Demokratische Republik Kongo, Burundi, Sudan, Somalia und Liberia.

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