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union: negativserie beenden

Die gestrige dpa-Schlagzeile erstaunte uns doch sehr: „Union will trotz Personalsorgen gegen Duisburg Negativserie beenden“. Dass die Union Personalsorgen hat und bei den Wahlen eine beeindruckende Negativserie hingelegt hat, wissen wir. Aber wieso will die CDU ihre Probleme ausgerechnet „gegen Duisburg“ beenden? Was hat die grundsympathische Ruhrmetropole mit der Spielschwäche der Christdemokraten zu tun? Heißt der Gegner nicht SPD bzw. Bundesregierung? Und die sitzt ja wohl noch immer in Berlin. Offenbar ist die Union von den Querelen um ihre Vorsitzende bereits so paralysiert, dass sie die wahren Gegner nicht mehr ausmacht. Keine Frage, es muss eine neue Taktik her: Hinter die Stürmer eine hängende Spitze, die dahingeht, wo es wehtut; im Mittelfeld ein zentraler Ballverteiler, der auf dem Bierdeckel tanzen kann; und vor die Viererkette ein Staubsauger, der notfalls für die Verteidigung abräumt. Und schließlich ein Trainerwechsel: Ein Mann vom Fach muss ran – am besten aus München. Nur so wird die CDU Weltmeister.

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