: taz-serie
Unser neues Geld
In 18 Tagen kommt der Euro. Dann wird in allen 12 Euroländern mit der Gemeinschaftswährung gezahlt. Bis Ende Februar gilt in Deutschland die D-Mark noch als Parallelwährung. Derweil streiten die EU-Finanzminister seit Jahren um eine einheitliche Kapitalbesteuerung und die Frage, ob Banken ausländischen Finanzbehörden Informationen über ihre Kunden zukommen lassen müssen. Belgien, Österreich und Luxemburg beharren auf dem Schutz ihres Bankgeheimnisses – was die Länder attraktiv für Schwarzgeldanleger macht. Bis Ende diesen Jahres wollen sich die Minister dennoch darauf einigen, dass alle EU-Banken den Finanzämtern in den Herkunftsländern der ausländischen Geldanleger Auskünfte über deren Ersparnisse erteilen müssen. Die drei Querulanten wollen das Gesetz nicht einführen, wenn Nicht-EU-Staaten wie die Schweiz sich der Regelung nicht anschließen.
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