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Protest mit Transparent.

taz-Podcast „Klima update°“ Die Klima-News der Woche

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Foto: Heiko Becker/dpa

Das Klimaschutzprogramm der Ampel reiche nicht, sagt der Expertenrat für Klimafragen. Und: Die Klimakrise wird zur Ernährungskrise.

Der Expertenrat für Klimafragen hat das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung unter die Lupe genommen. Ergebnis: Es gibt Fortschritte, aber es reicht nicht. Viele Maßnahmen sind zu unkonkret und ihre Reduktionswirkung wird überschätzt. Darüber spricht taz-Redakteurin Katharina Schipkowski mit Verena Kern vom Online-Magazin klimareporter°.

Die Klimakrise wird zur Ernährungskrise. Dass wir die Erde durch ein Übermaß an Treibhausgasen massiv aufheizen, kommt in den Supermarktregalen an: Produkte wie Orangensaft, Zucker und Olivenöl sind deutlich teurer geworden. Wegen der steigenden Temperaturen sind aber auch Grundnahrungsmittel von Dürre bedroht.

Ecuadors Bevölkerung hat mit deutlicher Mehrheit für den Stopp der Erdölförderung im Yasuní-Nationalpark im Amazonasgebiet gestimmt. Das Ergebnis des Referendums ist bindend. Innerhalb eines Jahres müssen nun alle Förderanlagen im betreffenden Gebiet zurückgebaut und die Bohrlöcher versiegelt werden. Zehn Jahre lang hatten indigene Gruppen, Menschenrechts- und Umweltorganisationen dafür gekämpft, dass die Abstimmung stattfinden kann.

„klima update°“ Der Podcast zu Klimapolitik, Energiewende und Klimaforschung. In Kooperation mit dem Onlinemagazin klimareporter° und der taz Panter Stiftung. Immer auf taz.de, Spotify, Deezer, iTunes und überall, wo es sonst noch Podcasts gibt.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

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2 Kommentare

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  • Wenn Ecuador wegfällt, wird sich jemand anderes finden. Das hatten wir in DE bereits mit Russlands Gas, dass nun durch schädliches Frackinggas aus dem Ausland ersetzt wird.

    Das Klein-Klein, sich an einzelnen Anlagen abzuarbeiten mag vielleicht medial ok sein, ist aber nicht zielführend.

    Was es braucht sind steuernde übergeordnete Maßnahmen wie z.B. der Europäische Emissionshandel, der auch von der FDP favorisiert wird.

  • Die Frage ist nicht ob, sondern nur noch wann der Mensch vom geschundenen Planeten verschwindet...