taz🐾lage: Als Volontärin besser nicht auf Klo gehen!
Öffentliche Toiletten sind wohl für niemanden ein Vergnügen, aber für Volontärinnen in der taz können sie manchmal besonders nervenaufreibend sein. Seit November 2024 mache ich das Panter-Volo in der taz und neun von zehn Malen geht alles gut, wenn ich die Damentoilette aufsuche. Zuletzt gab es allerdings zwei Situationen, in denen ich dachte: „Jetzt muss ich aber echt aufpassen, wenn ich auf Klo gehe!“
Die erste ereignete sich letzten Sommer. Da machte jemand das Licht aus, während ich noch in der anderen Kabine festsaß. Sobald das Licht auf der taz-Toilette aus ist, sieht man die Hand vor den Augen nicht. Mein Handy lag entfernt auf meinem Platz, also konnte ich auch keine Taschenlampe einschalten. Irgendwie fand ich zum Lichtschalter.
Die zweite Klo-Situation: Ich hatte meine Zugangskarte und mein Wasserglas auf dem Schrank vor der Toilettentür stehen gelassen. Wieder draußen, war das Glas noch da und die Karte aber weg! Panisch suchte ich sie. Leider erfolglos. Am Platz angekommen, schrieb ich verzweifelt ins Tagesthema, dem taz-internen Mailverteiler: „Meine Karte ist weg!“
Zeitgleich schrieb eine Kollegin: „taz-Karte im ersten Stock gefunden.“ Es folgten Anrufe von drei Kolleg:innen und fünf Mails von weiteren Kolleg:innen. Ja, es war meine Karte, und ja, ich habe sie ganz schnell wiederbekommen.
Wenn mich Leute fragen: Raweel, kannst du dir vorstellen, nach deinem Volontariat bei der taz zu bleiben, gehe ich in mich, atme tief durch, schaue kurz in die Luft und antworte dann: Das würde ich sehr gerne, ich weiß nur nicht, wie glücklich ich mit den taz-Toiletten werde. Raweel Nasir
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