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taz🐾lagePanter erfolgreicher als der FC Bayern

Der Fußball hat seinem Klischeebild als „schönste Nebensache der Welt“ an diesem Wochenende mal wieder alle Ehre gemacht und höchst erfreuliche Ergebnisse geliefert, die in die Sportgeschichte und das kollektive Kicker-Gedächtnis eingehen werden: Zum ersten und wahrscheinlich auch letzten Mal im deutschen Spielbetrieb gab es gleichzeitig eine Niederlage des FC Bayern und einen Sieg des taz Panter FC.

Während die Münchner Millionäre erstmals seit Menschengedenken wieder ein Bundesligamatch verloren (1:2 gegen Augsburg), verabschiedeten sich die taz Panter am Samstag von ihrer ewigen Rolle als Spielball der Fußballmächte und Kanonenfutter der Favoriten. Beim jährlichen Hallencup der Medienliga Berlin-Brandenburg in der Berliner Soccerworld erreichten die Zeitungskicker erstmals in ihrer Vereinsgeschichte das Viertelfinale der Indoor-Meisterschaft.

Der abgeschlagene Zweitliga-Tabellenletzte der Freiluftsaison schlug in der Halle plötzlich die Meister von der Yorck Kinogruppe mit 3:1 und schied erst gegen die Erstliga-Giganten vom Cornelsen Verlag nach hartem Kampf aus. Wie es zu diesem sensationellen Erfolg kam, konnten sich die Verantwortlichen selbst kaum erklären. „Es war ein bemerkenswertes, ja erstaunliches Turnier“, fasste Cheftrainer Pascal Beucker die Ereignisse auch am nächsten Tag noch verwundert zusammen. Selbst eine Rote Karte konnte die Panter nicht aufhalten: Ein Spiel ging zwar deshalb verloren, wurde aber später für die Panter gewertet, weil der Gegner vorzeitig aus dem Turnier ausstieg. Also, wenn es einen Fußballgott gibt, war er am Samstag ein Panter. (lkw)

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