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taz🐾lageEin Konfliktforscher für das linke taz-Projekt

Die Genossenschaft der taz, die mit ihren über 25.000 Mitgliedern dafür sorgt, dass die taz stets unabhängig und selbstbestimmt agieren kann, hat einen neuen Chef. Zum 1. Februar übernimmt Ferenc Földesi die Leitung der Geno. Der studierte Sozialforscher, Jahrgang 1987, arbeitete zuletzt als Organisatorischer Geschäftsführer in der Bundesgeschäftsstelle der Partei Bündnis90/Die Grünen. Zuvor war er in der entwicklungspolitischen Bildung und im NGO-Sektor tätig.

„Wir freuen uns sehr, Ferenc Földesi für diese wichtige Aufgabe gewinnen zu können“, sagt taz-Geschäftsführer Andreas Marggraf. „Er bringt die richtige Erfahrung, Motivation und die richtigen Ideen mit, um die taz Genossenschaft weiter zu stärken und für die Zukunft zu entwickeln.“ Für Földesi ist die Leitung der taz Genossenschaft das ebenso erfreuliche Ergebnis einer Suchbewegung im Zuge seines Ausstiegs aus dem Politikbetrieb: „Nach der Bundestagswahl 2025 habe ich nach einem neuen Wirkungsfeld gesucht. Und ich habe es in der taz gefunden. In Zeiten zunehmender Unsicherheit, Desinformation und gesellschaftlicher Polarisierung bleibt eine unabhängige, genossenschaftlich getragene taz, die wirklich hinschaut, unverzichtbar. Dazu will ich einen Beitrag leisten.“ Földesi folgt auf Lana Wittig, die wiederum ihrerseits jüngst als Organisatorische Bundesgeschäftsführerin zu den Grünen wechselte. Sie gratulierte Földesi auf LinkedIn: „Ich freue mich sehr für dich und die taz und für das tolle Geno-Team“. Für die taz Genossenschaft immerhin fängt das weltpolitisch schon jetzt reichlich düstere 2026 gut an. (bou, msc)

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen