piwik no script img

taz🐾lageWunderbar wuselig

Richtig voll war es. Die Bild spricht von einem „Massenansturm“ und zitiert eine Besucherin mit den Worten „volle Katastrophe“. Die Rede ist von der Leipziger Buchmesse am vergangenen Wochenende, die mit 296.000 Be­su­che­r*in­nen einen Rekord verzeichnete.

Die Schlangen waren lang, das stimmt. Anders als die Bild freuen wir von der taz uns über den Andrang. Man stelle sich eine Buchmesse ohne Be­su­che­r*in­nen vor! Und beim Anstehen konnte man sich die Zeit vertreiben, indem man die Kostüme der zahlreich angereisten Cosplay-Fans bewunderte. Sie lesen richtig, Cosplay, nicht Coldplay. Beim Cosplay verkleiden sich die Menschen wie ihre Lieblingscharaktere aus Anime-Serien und Comics.

Nicht kostümiert, aber mit viel Stehvermögen ausgestattet, war das taz-Team auf der Buchmesse. In unserem Studio stellten zahlreiche Au­to­r*in­nen ihre neuen Bücher vor, darunter Robert Seethaler und Zeichner Rattelschneck mit ihrem herrlich trotteligen Buch, Herfried Münkler und Asal Dardan. All diese Buchmessen-Talks gibt es auch zum Nachschauen auf unserem Youtube-Kanal.

Neben dem Studio war der taz-Stand, an dem wir mit Genoss*innen, Sym­pa­thi­san­t*in­nen und Neu-Abonnent*innen über die Weltlage und den digitalen Wandel der taz gesprochen haben: Was bedeutet die Seitenwende, wie kann sich die taz in Zukunft ausrichten? Und wie können wir als linkes Medienhaus weiter wichtig bleiben?

Schöner hätten wir uns das Ganze nicht vorstellen können. Es war eine wunderbar wuselige Buchmesse. Bis zum nächsten Jahr!

Vincent Bruckmann

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen