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taz🐾lageTwo weeks of fame

Was kommt für die Sportredakteure und Sportredakteurinnen der taz eigentlich nach Olympia? Keine Sorge, irgendwo findet immer gerade eine WM, EM oder oder ein sportpolitischer Skandal statt. Hinzu kommen bald, von den Funktionären zum Olympiaanhängsel gemacht, die Paralympics.

Für die Sportredaktion, die in der taz zu den Miniressorts zählt – rechnerisch ausgedrückt haben wir zwei Komma drei Stellen –, sind Sport-Weltereignisse auf den ersten Blick so etwas wie Großkampftage, um einen Begriff aus der Boxgeschichte zu benutzen. So gut es irgendwie geht, sind wir vor Ort präsent, bei Olympia zuletzt war Andreas Rüttenauer als Korrespondent in Paris. Zu Hause gibt es dazu eine Stammbelegschaft, die nicht nur Fernsehen guckt, sondern auf üblichen Recherchewegen versucht, Unbekanntes, das zudem gesellschaftlich und politisch relevant ist, in die Zeitung zu heben.

Genau betrachtet sind Events wie Olympia für uns also so gar nichts völlig Außergewöhnliches. Halt nur ein bisschen mehr. Besonders ist lediglich, dass Leser und Leserinnen, Kollegen und Kolleginnen plötzlich auch mitbekommen, dass es da einen riesigen gesellschaftlichen Kosmos namens Sport gibt, der sehr viele Menschen bewegt. Und dass viele (keineswegs alle!) plötzlich realisieren, dass auch im Sport die großen politischen Themen dieser Welt verhandelt werden: manchmal im Boxring der Frauen, manchmal bei der Siegerehrung der Breakerinnen, manchmal auf den Matten der Turnerinnen. Martin Krauss

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