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neue filme Berlin: Sinfonie einer Großstadt

D 2002, Regie: Thomas Schadt; 71 Min.

Das kann man allerdings kaum als Sequel bezeichnen. Auch nicht als Remake. Eher ist es ein Berlin plus Filmgeschichte, revisited, für das sich der Dokumentarfilmer Thomas Schadt in der wieder frischen Hauptstadt umgeschaut hat, um Walter Ruttmanns Filmklassiker „Berlin. Die Sinfonie der Großstadt“ neu zu interpretieren. Gedreht wurde erneut in Schwarz-Weiß, orientiert an einem Tageslauf in der Metropole. Bereits die kleine Änderung im Titel zu „Sinfonie einer Großstadt“ deutet aber an, dass Schadt nicht in den Fußstapfen Ruttmanns stecken blieb. Wo sich der Klassiker vor allem in schönen Bildern verlor und sich bei der Lebensrealität in der Stadt bedeckt hielt, darf man von Schadt keine Berlin-Postkarte mit polierten Glanz erwarten: „Die Stadt ist voller Pickel. Sie pubertiert. Und diese Zeit, in der Altes verwischt wird und Neues entsteht, ist doch die spannendste.“

Cinestar Sony Center, Hackesche Höfe

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