: neue filme Austin Powers in Goldständer
USA 2002, Regie: Jay Roach. Mit Mike Myers, Seth Green u. a. 95 Min.
Man kann sagen, „Goldständer“ sei idiotisch, absurd und bescheuert. Aber der Film ist auch witzig. Vielleicht kann es helfen, zwölf Jahre alt zu sein und mit Hingabe an die naturgegebene Komik von Körperöffnungen zu glauben. Vielleicht hilft es, Mike Myers so sehr zu mögen, dass es egal ist, wenn er mehr und mehr Raum greift, während alle anderen Darsteller verschwinden. Das Ganze findet aus irgendeinem Grund im Jahre 1975 statt, was Austin Powers dazu nutzt, mit Pimp-Pelzhut, Pimp-Pelzmantel und Pimp-Stiefeln durch die Kulissen zu spazieren. Überhaupt setzt man hier auf die Zermürbungstaktik. Pointen werden gedehnt, gedoppelt und dreimal aufgenommen, nur um sie hinterher nochmals zu erzählen. Dass dabei auch die Witze aus Teil eins und zwei zum Einsatz kommen, versteht sich von selbst.
Alhambra, Astra, CinemaxX Colosseum + Hohenschönhausen + Potsdamer Platz, Cinestar Hellersdorf + Sony Center + Tegel, Cubix UFA-Palast, Karli, Kinocenter Spandau, Kino in den Spreehöfen, Rollberg, Thalia, Titania, UCI Kinowelt Friedrichshain + Gropius Passagen + Le Prom + Zoo Palast, UFA-Palast Kosmos + Treptower Park, UFA-Royal Palast
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen