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frauen im islam

Die einzige Sultanin

Auch vor der pakistanischen Premierministerin Benazir Bhutto haben in der islamischen Geschichte Frauen eine bedeutsame Rolle gespielt. Sagenumwoben bis heute ist das Schicksal der einzigen Sultanin der islamischen Geschichte, Schajar ad-Durr, die 1250 den Tod ihres Mannes verheimlichte und für mehrere Monate über Ägypten herrschte. Im arabischen Andalusien sticht die Dichterprinzessin Wallada hervor, die im 10. Jahrhundert am Hofe ihres Vaters, des Kalifen al-Mustakfi, einen literarischen Salon unterhielt und sich in politische Ränkespiele einmischte. Auch Aischa, die Lieblingsfrau des Propheten Muhammad, und seine Tochter Fatima spielten wichtige Rollen: Aischa führte im Jahre 656 ein Heer in der „Kamelschlacht“ an, unterlag aber dem späteren Kalifen und Schwiegersohn Muhammads, Ali. Da sie Muhammad um viele Jahre überlebte, war sie Gewährsfrau für das Verhalten des Propheten. Fatima genießt als Ehefrau Alis, Mutter der Märtyrer Hassan und Hussein und Stammmutter aller rechtmäßigen Imame bei den Schiiten bis heute besonderes Ansehen. YAS

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