die gute nachricht: Immer mehr ausländische Berufsabschlüsse werden anerkannt
Für Menschen, die aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind, macht es sozial und psychologisch einen großen Unterschied, ob sie sich mit Hilfsjobs über Wasser halten müssen. Oder ob sie die Arbeit ausüben, für die sie ausgebildet wurden und die sie in ihrem Herkunftsland oft schon jahrelang ausgeübt haben. Und so ist es nicht bloß eine gute Nachricht für die deutschen Unternehmen und sozialen Träger, die viele ihrer Stellen nicht besetzen können – vor allem ist es eine für die Betroffenen selbst: Immer mehr Menschen bekommen ihre ausländischen Berufsabschlüsse in Deutschland anerkannt. Zwar fiel der Zuwachs im Jahr 2025 im Vergleich zu den Vorjahren etwas niedriger aus, doch insgesamt bleibt der Trend positiv.
Ein Grund für die gestiegene Zahl ist wohl das von der Ampelkoalition reformierte und im Jahr 2023 in Kraft getretene Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Es erlaubt Ausländern, nach Deutschland einzureisen und vor Ort die Anerkennung ihres Berufsabschlusses zu beantragen, um ihren Job anzutreten.
Gleichzeitig ist aber auch wahr: Viel zu viele Zugewanderte arbeiten weiterhin in Jobs, für die sie überqualifiziert sind. Ein Beispiel sind die im Schnitt sehr gut ausgebildeten Ukrainer:innen in Deutschland. Aufgrund der hohen Sprachbarriere sind fast die Hälfte von ihnen in Helferjobs tätig. Frederik Eikmanns
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