die gute nachricht: In vielen Ländern steigt das Glück
In deutlich mehr Ländern blicken die Menschen zufriedener auf ihr Leben als früher. Der World Happiness Report 2026 hat untersucht, wie zufrieden die Menschen in 136 Ländern zwischen 2023 und 2025 im Vergleich zu vor rund 15 Jahren waren. Das Ergebnis: In 79 Ländern ist das Wohlbefinden gestiegen, in 41 gesunken. Den stärksten Einbruch verzeichnet das von Krieg und Taliban-Herrschaft gezeichnete Afghanistan. Glücklicher wurden vor allem Mittel- und Osteuropa samt Westbalkan.
Im globalen Länderranking steht zum neunten Jahr in Folge Finnland an der Spitze, gefolgt von Island, Dänemark, Costa Rica und Schweden. Solche Ländervergleiche haben aber auch ihre Kritiker. Der Politikwissenschaftler Gary King etwa zeigte, dass Länderunterschiede auch daran liegen können, wie eine Antwortskala verstanden wird – und nicht allein daran, wie es den Menschen wirklich geht. Die Sorge: Bei solchen Vergleichen schlagen sich womöglich eher Sprache und Kultur nieder als das tatsächliche Befinden. Enno Schöningh
Nur noch 430 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 430 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen