Die Macht der Mietenden Die deutsche Gegenwartsliteratur handelt oft vom Mietverhältnis. Erzählerische Vielfalt geht damit aber nicht zwangsläufig einher: Statt sozialer Fragen widmet sie sich bevorzugt identitätspolitischen. Bereitet sie so die Flucht ins Eigentum vor? Von Benno Schirrmeister Ausgabe vom 15.8.2026, Seite 41, mietenkampf V Download (PDF)
Der Hausbesuch Er stellt sich allem, was kommt Venkatesh P. wohnt in einem überteuerten Mehrbettzimmer. Er arbeitet als Küchenhilfe, besucht die Sprachschule. Und träumt von einem anderen Leben. Von Florian Nass 17.8.2026
Organisierter Mietenkampf Allein machen sie dich ein In meinem Haus leihen wir uns Mehl und planen Sommerfeste. Nur für unser Mietrecht kämpfen alle für sich, doch unsere Probleme haben System. Muss das? Von Lia Feiser 16.8.2026
2 Zimmer mit Aussicht auf Klassenkampf Sie zahlen 500 Euro für ein halbes Bett oder leben nur zur Unteruntermiete: Eine Sonderausgabe über Wohnzustände in deutschen Städten – und Menschen, die daran etwas ändern wollen 3–5,18–21,31–32,41,49–51 Ausgabe vom 15.8.2026, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Der affektive Furor der Gekränkten Die Landtagswahlen im Osten erscheinen wie ein Labor für rechte Weltbilder. Diese bilden sich wie Infektionen aus und kolonisieren den Alltag, bis sie als normal angesehen werden Von Robert Misik Ausgabe vom 15.8.2026, Seite 15, argumente Download (PDF)
Nici Jahn über das Leben auf der Alm „Mich zieht es nicht ins Tal“ Für Nici Jahn stand schon als Kind fest, was sie mal werden würde: Almerin. Ihr Ziel verlor sie auch in ihrer Zeit als Managerin nicht aus den Augen. Interview von Dominik Baur 8.8.2026
die gute nachricht Das nachhaltige Wohlbefinden in Deutschland steigt Von Enno Schöningh Ausgabe vom 8.8.2026, Seite 17, zukunft Download (PDF)
Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt Die Stadt, aus der ich weggegangen bin Unsere Autorin Annett Gröschner hat vor 44 Jahren Magdeburg verlassen. Vor den Landtagswahlen blickt sie auf die Schätze – und die Zumutungen der AfD. Von Annett Gröschner 7.8.2026
Endlich ein Aufwärtstrend Immer mehr Flachlandmenschen zieht es im Urlaub in die Berge. Manche bleiben sogar ganz oben. Warum?45–51 Ausgabe vom 8.8.2026, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Israelische Siedlungen im Westjordanland Wenn der Hinterhof zu militärischem Sperrgebiet wird Im Dorf Umm al-Khair lassen sich israelische Siedler:innen nieder, direkt neben einer palästinensischen Familie. Die darf nun ihre eigene Toilette nicht mehr nutzen. Von Serena Bilanceri 7.8.2026
Auswirkungen von Russlands Angriffskrieg Gentrifizierung vs. Geldfluss Russische Flüchtlinge, die in Nachbarländern sind, werden dort kritisch beäugt. Dabei bringen sie die Volkswirtschaften auf Trab. Von Mathias Brüggmann 4.8.2026
Charlottenburg-Wilmersdorf vor der Wahl Keine heile Welt Sieht reich aus, ist aber auch prekär: In Charlottenburg-Wilmersdorf kämpfen Jung und Alt wie anderswo mit Wohnungsnot und Einsamkeit. Von Ann Toma-Toader 3.8.2026
Russlanddeutsche Geschichte Dieser Ort am Ende der Welt Unsere Autorin ist Russlanddeutsche, kam als Kind nach Deutschland. Sie fragt sich: Was ist das für eine Nostalgie, die sich durch meine Familie zieht? Von Yelizaveta Landenberger 4.8.2026
Solidarität in der Klimakrise Hitze ist keine Privatsache Immer häufiger steigen die Temperaturen über 30 Grad. Sieben Vorschläge, mit denen wir uns gegenseitig durch die nächste Hitzewelle helfen können. Von Sophie Fichtner 31.7.2026
KI in der Sozialwissenschaft Der berechenbare Mensch Ein Sprachmodell soll vorhersagen, wie Menschen sich verhalten. Es gelingt erstaunlich gut – und wirft neue Fragen für die Wissenschaft auf. Von Hannah Marlene Göschel 1.8.2026
Anonymität in der Großstadt Nachbarschaft zum Selbermachen Das Projekt Gemeinsam Kiez zeigt Berliner*innen, wie sie Nachbarschaftsgruppen aufbauen können. Die können bei Einsamkeit helfen – und extremer Hitze. Von Uta Schleiermacher 28.7.2026
„Heute trauern wir, morgen kämpfen wir“ Aufmunternde Worte und aktivistische Ideen von Dragqueen Barbie Breakout nach dem Anschlag auf den Berliner CSD13 Derweil: Die teilweise aktionistischen Ideen aus der Politik2–3 Ausgabe vom 28.7.2026, Seite 1, seite 1 Download (PDF)
Queer-Community nach dem Anschlag Heute trauern wir, morgen kämpfen wir Kommentar von Barbie Breakout Wenn der Schock vom Wochenende vorüber ist, muss die queere Community ihre Wut in Aktivismus verwandeln -und dafür auch ihre innere Spaltung überwinden. 27.7.2026
Rapper Apsilon „Die Rechten sollten nicht als Einzige Wut für sich claimen“ ... denn sie sei wichtig und schon immer der Antrieb für Wandel gewesen, sagt der Berliner Rapper Apsilon. Hier spricht er über Lars Klingbeil, Gaza und den verlorenen Glanz in seinen Augen. Interview von Jannik Grimmbacher 28.7.2026