die gute nachricht: Immer mehr Kinder erleben ihren fünften Geburtstag
Das Schicksal, nur bis zum fünften Lebensjahr herumtollen und die Wunder eines lebendigen Planeten erkunden zu können, erleiden weltweit immer weniger Kleinkinder. In Äthiopien beispielsweise starb im Jahr 1991 noch jedes fünfte Kleinkind, in Afghanistan etwa jedes sechste. Bis zum Jahr 2023 war in beiden Ländern nur noch jedes zwanzigste Kind von einem verfrühten Tod bedroht. Das zeigt eine Analyse von Our World in Data, basierend auf Daten von Unicef und der NGO Gapminder. Besonders stark nahm die Kindersterblichkeit demnach in armen Ländern ab. Doch auch in reichen Staaten, unter anderem denen der EU, müssen Eltern immer weniger befürchten, dass ihr Kind das Alter von fünf Jahren nicht erreicht. Die Sterblichkeitsrate sank von 1,1 im Jahr 1991 auf 0,37 Prozent. Ein zentraler Aspekt für den positiven Trend ist der bessere Zugang zu Ärzt*innen, Pfleger*innen und Hebammen. Tobias Bachmann
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen