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die gute nachrichtMehr Auszubildende in der Pflege

Pflege und Notstand, das lässt sich kaum noch anders denken als in einem Wort. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) fehlten 2023 rund 33.000 Pflegekräfte. Im Jahr 2035 könnten es schon 493.000 Pflegekräfte zu wenig sein, prognostiziert das IW. Uff. Aber, und hier kommt die gute Nachricht: Es tut sich was. Im Jahr 2024 wurden in der Pflege 9 Prozent mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr. Insgesamt wurden rund 59.500 Verträge unterschrieben, 5.100 mehr als 2023, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das könnte an der 2020 eingeführten generalisierten Pflegeausbildung liegen. Sie hat die vormals getrennten Ausbildungen in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege vereint und modernisiert. Das scheint sie attraktiver gemacht zu haben, auch für Männer. Deren Anteil in der Pflegeausbildung stieg von 2023 auf 2024 um 4 Prozentpunkte, von 22 auf 26 Prozent. Es bleibt zu hoffen, dass die Pflegekräfte der Zukunft auch angemessen entlohnt werden. Lena Schega

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