: der schwerpunkt
Foto: Dann Pettersson
Umzugshilfe Nein, nicht alles ist Leerstand in Guben. Die kleine Stadt an der polnischen Grenze hat Cafés, die geöffnet sind und Tische rausgestellt haben, an denen auch jemand sitzt. Autos parken auf der Straße, in manchen Fenstern hängt Schmuck, man sieht, da wohnt jemand dahinter. Über 16.000 Menschen leben in Guben, aber: es werden jedes Jahr weniger. Die einstige „Perle der Niederlausitz“, zu DDR-Zeiten bekannt durch ihre Hutfabriken, verliert seit der Wende unaufhaltsam Einwohner*innen. Es fehle „eine ganze Generation“, sagt der Bürgermeister von der CDU, der die Stadt nach vorne bringen will, neue Industrie herholen. Nur: dazu braucht es Arbeitskräfte. Seit diesem Jahr gibt es darum die Aktion „Probewohnen in Guben“. Für ein paar Wochen wird zuzugswilligen Menschen eine Wohnung gestellt, 50 Euro Nebenkosten, mehr müssen sie nicht bezahlen. Ob sie danach wohl bleiben? Zum Thema
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