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der schwerpunkt

Foto: Johann Karl

Konversion: Aufgelassenes Militärgelände gibt es in Brandenburg genug. Das liegt natürlich an der Geschichte, in der die Mächtigen ihre Soldaten gerne in der Nähe der Hauptstadt hatten, ob sie nun die Hauptstadt von Nazideutschland war oder die der DDR, in der man die sowjetischen Streitkräfte ja auch noch irgendwo unterbringen musste. Bei der Fahrt übers Land trifft man darum oft auf diese Gebiete, die früher für Normalbürger gar nicht zugänglich waren, ehemalige Sperrzonen, in denen immer noch die Kasernen von früher stehen, die ehemaligen Hauptquartiere und Bunkeranlagen. Teilweise rotten sie vor sich hin, eine Beute der Natur. Teilweise aber werden sie jetzt anderweitig genutzt: die Kasernen als Flüchtlingsunterkünfte, die Offizierscasinos als Ort für Kulturveranstaltungen, zu denen die Bewohner der umliegenden Orte kommen. Denn es gibt ein Leben nach dem Krieg. Zum Thema

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