: der schwerpunkt
Nachhaltiges Nachtleben: Ganz so abgeranzt wie früher ist das Berliner Nachtleben ja schon lange nicht mehr. Wie in den vernebelten 90ern, wo man froh war, wenn einem von oben nur Schweißtropfen auf den Kopf fielen – und nicht gleich das ganze Dach. Doch auch nach dem Aufräumen herrscht in der Clubszene nach wie vor eher shabby chic (wie hier oben im SchwuZ) als Bioladen-Atmosphäre. Ja, zwischen Party und Nachhaltigkeit liegen Welten – jedenfalls noch. Denn tatsächlich machen sich immer mehr VeranstalterInnen und Initiativen so ihre Gedanken über die Zukunftsfähigkeit der Clubkultur: Von Einwegbechern und jetsettenden DJs bis zu Energiekosten und Wasserverbrauch. Ein Beispiel: Große Clubs verballern an einem Wochenende so viel Strom wie ein sparsamer Ein-Familien-Haushalt im ganzen Jahr. Die Zeiten sind günstig, daran etwas zu ändern. Auch weil’s oft billiger ist Zum Thema
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 90 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen