: der schwerpunkt
Foto: Gordon Welters
Schwerpunkt Straßenmusik Für die einen ist es eine willkommene Abwechslung im alltäglichen Einerlei, quasi im Vorbeigehen. Für die anderen die reinste Hölle, sozusagen eine akustische Belästigung. Straßenmusik entzweit die Gemüter. Vor allem Mieter:innen und Geschäftsleute, die in Einkaufsstraßen dauerberieselt werden, protestieren. Kommunen sehen sich zum Handeln gezwungen, man könnte es auch Durchgreifen nennen. In der Brandenburger Landeshauptstadt zum Beispiel dürfen Straßenmusiker:innen nur noch eine halbe Stunde musizieren und singen – dann müssen sie ein paar hundert Meter weiter ziehen und abwarten: Die Musikanten dürfen nur zur vollen Stunde ihr Spiel beginnen. Echt jetzt? Aber solche Regulierungsversuche sind keine Erfindung der Moderne, die hat es schon im Mittelalter gegeben. stadtland geht auf die Straße und lauscht der Musik Zum Thema
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