piwik no script img

das detailPack, der

Das Fachmagazin kicker weiß Bescheid: „Vier aktive Bundesliga-Kicker haben schon einen Viererpack geschnürt“, heißt es da über einer Liste mit Spielern, denen schon mal gelungen ist, vier Tore in einer Partie zu erzielen. An diesem Spieltag der Bundesliga hat das Patrik Schick geschafft, der beim Leverkusener 7:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth zwischen den Spielminuten 49 und 76 vier Mal getroffen hat. Ist sie nicht schön die deutsche Spielberichtssprache? Wer in einem Spiel mehrere Tore schießt, schnürt einen Pack – mindestens einen Doppelpack.

Wer drei Tore schießt, wird für einen Hattrick gefeiert, der nur dann als „luperein“ bezeichnet werden darf, wenn er in einer Halbzeit gelingt, ohne dass die Torserie von einem Treffer der gegnerischen Mannschaft unterbrochen wird. Legt man diesen Maßstab an, dann sind Schick im Spiel gegen Fürth gleich zwei Hattricks gelungen. Einer zwischen der zwischen der 49. und 74. Minute und einer zwischen der 69. und 76. Minute. Oder kann man das so nicht sagen? Liebe Freunde der deutschen Fußballstatistiksprache, bitte melden! (arue)

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen