Zwei Wochen Corona-App: Jede:r Sechste hat sie

Knapp 15 Millionen Menschen haben die deutsche Corona-App bislang runtergeladen. Doch noch läuft nicht alles reibungslos. Eine Zwischenbilanz.

Ein Mann mit Handy und Schutzmaske in der Bahn

Abstand eingehalten? Die Corona-App meldet, wenn man in der Nähe einer infizierten Person war Foto: Sebastian Wells

BERLIN taz Es sieht aus, als wäre das erste Ziel, das zwar nie offiziell formuliert wurde, aber trotzdem natürlich im Raum stand, erreicht: Mehr als 15 Prozent der Bevölkerung in Deutschland haben sich mittlerweile die App zur Nachverfolgung von Kontakten Sars-CoV-2-positiver Personen heruntergeladen.

Die Bundesregierung selbst hatte es immer abgelehnt, ein offizielles Ziel zu definieren. Unter anderem Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) betonte stattdessen, dass jede:r einzelne Nutzer:in mehr einen Beitrag leiste. Wenn 15 Prozent einer Bevölkerung die App nutzen, diese Marke haben Wissen­schaft­ler:innen der Universität Oxford in Modellen errechnet, stelle sich eine Wirkung ein, Infektionsketten würden unterbrochen. Stand Donnerstag zählte das Robert-Koch-Institut (RKI) 14,4 Millionen Downloads, gut 17 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Nun ist herunterladen noch nicht gleich nutzen. Und wie viele derer, die sich die App heruntergeladen haben, sie auch verwenden, und vor allem, wie viele sich testen lassen und bei einem positiven Test selbst eine Warnmeldung absetzen, dafür gibt es schon auf Grund der dezentralen Architektur des Systems keine verlässlichen Daten. Es gibt aber Anhaltspunkte dafür, dass Nut­zer:in­nen die App nicht nur im Hintergrund laufen haben und Warnmeldungen ignorieren, sondern sich auch testen lassen und selber warnen.

Aufschluss geben könnte zum Beispiel die Zahl der über die Hotline vergebenen Transaktionsnummern. Die können Nutzer:innen anfordern, um ein positives Testergebnis in die App einzuspeisen. Das RKI gibt allerdings auf Anfrage an, dazu noch keine Zahlen vorliegen zu haben. Eine grobe Schätzung erlauben jedoch auch die Diagnoseschlüssel. Das sind täglich neu generierte, zufällige Zeichenketten, aus denen die App die Kurzschlüssel erzeugt, die alle paar Minuten mit anderen App-Nutzer:innen im Nahbereich ausgetauscht werden.

Am Tag 10 bis 24 gemeldete Infektionen

Die Diagnoseschlüssel, also die langen zufälligen Zeichenketten, werden, wenn ein:e Nut­zer:in sich der App als infiziert meldet, an einen Server gesendet und einmal täglich mit den Diagnoseschlüsseln anderer positiv getesteter Personen an alle App-Nutzer:innen verteilt. Daraus können die Apps dann lokal errechnen, ob es einen Risikokontakt gab.

Die gemeldeten Diagnoseschlüssel sind öffentlich einsehbar. Zwar sind die meisten Fake-Schlüssel, die aus Datenschutzgründen generiert werden. Doch lässt sich zumindest sehr grob abschätzen, wie viele Nutzer:innen eine Infektion über die App bekannt gegeben haben. Sehr anschaulich grafisch dargestellt hat das der Chemiker Michael Böhme.

Demnach lag die Zahl der über die App gemeldeten Infektionen schätzungsweise pro Tag zwischen 10 und 24. Setzt man das in das Verhältnis zu den insgesamt ans RKI gemeldeten Infektionen, entspricht das für die vergangenen drei Tage einem Anteil zwischen 4 und 5 Prozent. Natürlich sehr grob geschätzt, schon alleine deshalb, weil sich hier nicht berücksichtigen lässt, dass die Meldung auf dem konventionellen Nachverfolgungsweg vermutlich deutlich länger dauert. Dennoch zeigt es: Die App hat Auswirkungen.

Dabei lief ihre Entwicklung keineswegs gradlinig. Dachte Gesundheitsminister Spahn am Anfang noch über ein ­Tracking per Mobilfunk-Standortdaten nach, schwenkte er nach heftiger Kritik von Daten­schüt­zer:innen und IT-Expert:innen auf ein datenschutzfreundlicheres Modell um, bei dem lediglich Abstände zwischen Geräten gemessen werden. Und es brauchte weitere Wochen, bis die Bundesregierung von dem Vorhaben einer zentralen Datenspeicherung abrückte und auf ein dezentrales Modell umstieg.

Viele offene Fragen

Doch es gibt weiterhin Probleme und offene Fragen: Nutzer:innen meldeten in den vergangenen Wochen diverse Fehler. Sowohl die iOS- als auch die Android-App haben seitdem Updates bekommen. Dennoch bleibt etwa die Kritik, dass sie auf älteren Telefonen nicht läuft oder dass sie nicht mit Apps zumindest aus anderen EU-Ländern kompatibel ist.

Dabei war es ja eine der Entwicklungsideen, dass Menschen bei Reisen in andere Länder ihre Heimat-App weiternutzen können und trotzdem vor Ort bei einem Risikokontakt gewarnt werden und andere warnen können. Zumindest ist die deutsche App mittlerweile auch in den App-Stores fast aller EU-Länder sowie Großbritanniens, Norwegens und der Schweiz verfügbar, sodass auch Reisende aus diesen Ländern sie in Deutschland benutzen können.

Weitere sollen laut RKI folgen, ebenso wie weitere Sprachen: Bislang gibt es die App auf Deutsch und Englisch, in Planung sind unter anderem eine türkische, arabische und russische Version.

Und dann wäre da noch die Sache mit der App-Pflicht. Keine gesetzliche, sondern eine implizite, wenn etwa Betreiber:innen von Res­taurants, Hotels oder Kinos nur Menschen mit App oder, noch enger gefasst, nur Menschen, die eine App ohne Risikokontakt vorweisen können, Eintritt gewähren. Eine Umfrage der taz unter den 16 Verbraucherzentralen ergab: Von zehn Ländern, aus denen bis Redaktionsschluss Antworten vorlagen, gab es in den gut zwei Wochen seit Veröffentlichung der App immerhin einen solchen Vorfall.

Ohne App kein Einlass?

Ein Eventveranstalter habe, so die Beschwerde laut Oliver Buttler von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, die Installation der App als Voraussetzung für den Zutritt zu einer Veranstaltung verlangt. Nähere Informationen habe er noch nicht vorliegen.

Hessen berichtet von einem Fall, in dem ein bayerischer Campingplatz­betreiber seinen Gästen empfahl, die App zu installieren. Falls nicht, so geht es aus der „Corona-Platzordnung“ des Betreibers hervor, müssten die Gäste sämtliche Kontakte von mehr als 15 Minuten und mit weniger als zwei Metern Abstand schriftlich protokollieren.

Wäre es denn legal, das Vorhandensein einer App als Zugangsvoraussetzung zu verlangen? „Es gibt derzeit keine gesetzliche Grundlage, die das erlaubt, gerade deshalb besteht die Gefahr, dass es der ein oder andere einfach versucht“, sagt Anne Busch-Heizmann, Referentin bei der Digitalen Gesellschaft.

Der Verband fordert ein gesetzliches Verbot. Ebenfalls müsse geregelt werden, dass die App mit dem Ende der Pandemie abgeschaltet werde. Und nicht beispielsweise für die nächste Grippewelle genutzt. „Denn die Debatte über Nutzen und Kosten so einer ­Anwendung müssen wir immer wieder neu führen, da darf es keinen Automatismus ­geben.“

Forderung, auf Open Source umzusteigen

Derweil wächst der Druck auf den Gesetzgeber auch von einer anderen Seite: Mehrere Initiativen fordern unter dem Motto „Public Money, Public Code“ schon lange, dass öffentlich finanzierte Software auch Open Source, also unter einer entsprechenden Lizenz veröffentlicht, sein muss.

Unter anderem der digitalpolitische Verein D64, in dem auch SPD-Vorsitzende Saskia Esken Mitglied ist, hat diese Forderung nun noch einmal anhand der Corona-App abgeleitet. Die App müsse diesbezüglich der Maßstab für mit öffentlichen Mitteln finanzierte Softwareprojekte in der Zukunft sein.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie im Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 29. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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