Wohin in Bremen?:
Samstag, 17. 6., und Sonntag, 18. 6., 19.30 Uhr,Heartbreak Hotel
Bühne mit Bier
Dramen am Tresen gibt es häufiger mal, an diesem Wochenende aber voll geplant und mit Absicht: Die Theater Punk Produktion spielt Martin McDonaghs „Der Krüppel von Inishmaan“ im Heartbreak Hotel. Lustig, aber mit Klos im Hals streitet die Dorfgemeinschaft um ihre viel zu enge Insel, um das Miteinander und die Welt von außen, die da plötzlich hineindrängt. Ein ganz normaler Abend in Bremer Kneipen, könnte man sagen, besser wird’s trotzdem. Versprochen!
Samstag, 17. 6., 15 Uhr, Zum Sporthafen Hemelingen
Die Komplette Palette #005
Als „temporärer Ort, musikalische Werkstatt und heftige Hütte“ beschreibt sich Bremens schönste Location zum Tanzen und Trinken unter freiem Himmel. Dabei ist der Name „Komplette Palette“ Programm: Bühnen, Stände und allerhand Krams sind aus Sperrmüll und Paletten gebaut – und die werden am Samstag von unterschiedlichsten Live-Bands beschallt. Zu hören sind u. a. Woody, mr. bugslow, Dj Nomad sowie rausz. – und damit so ziemlich jedes musikalische Genre über Grunge, Rock, Jazz und Electro. Zudem gibt es was fürs Auge: Das ganze Gelände liegt im Hemelinger Hafen auf einer Wiese hinter dem alten Sporthafen. Wer den dortigen Geländezugang (eine Feldstraße!) findet, der wird mit Weserblick und Industrieästhetik belohnt.
Freitag, 23. 6., 20.30 Uhr,Galerie K’
Jüdischer Pop
Über Geores Perec und Theodor Herzl zu den Ramones und John Zorn: Die Geister jüdischer Kulturgeschichte spuken durch die Kunst, sagt Jonas Engelmann – und folgt ihren Spuren durch Pop, Musik, Comic, Literatur und Kunst. Die Frage ist, ob ihre Flüchtigkeit nicht auch als Strategie zu verstehen ist: als eine Bewegung, um Ausgrenzung und Antisemitismus zu entfliehen. jpk und FSHB
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen