piwik no script img

Wirbelsturm „Nilam“ fegt über IndienZyklon tötet sieben Menschen

Der Südosten Indiens ist vom Zyklon „Nilam“ getroffen worden. Sieben Menschen starben, fünf werden vermisst. Tausende Küstenbewohner mussten evakuiert werden.

NEU DELHI dpa | Der Zyklon „Nilam“ hat im Südosten Indiens mindestens sieben Menschen getötet. Die meisten von ihnen kamen laut Katastrophenschutz und lokalen Medien bei Unfälle wegen der starken Regenfälle ums Leben. Der Fernsehsender NDTV berichtete von einem Öltanker, der vor der Küste von Chennai auf Grund gelaufen sei. Ein Seemann sei ertrunken, fünf weitere würden noch vermisst.

Die Behörden gehen von etwa 100 zerstörten Häusern aus. Der Sturm war mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern auf die Küste getroffen. Fast 4000 Menschen, die meisten davon Fischer, waren in Sicherheit gebracht worden. Schulen, Hochschulen und Häfen blieben geschlossen.

Tausende Menschen sind vor „Nilam“ geflohen, vor allem aus den küstennahen Gebieten im Bundesstaat Tamil Nadu, wo der Zyklon am Mittwochnachmittag auf Land traf, sagte ein Sprecher des Indischen Meteorologischen Instituts.

Der starke Wind und heftige Regenfälle bedrohten auch Getreideernten und das Unesco-Weltkulturerbe Mahabalipuram mit seinen antiken Steintempeln und Skulpturen. Entlang der Küste an der Bucht von Bengalen werden hohe Fluten erwartet.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

0 Kommentare