piwik no script img

Was fehlt…… Gelassenheit oder Geld

Geblitzt zu werden ist nervig. Jeder kennt die Situation: man ist gerade in Gedanken, will nach der Arbeit schnell nach Hause und drückt unbedacht ein wenig zu stark auf's Pedal. Ein Mal Lächeln bitte – und schon wird man für einen Schnappschuss ins Blitzlicht gehüllt. Ist immer wieder nervig. Doch was soll's, nächstes Mal einfach darauf achten, das Tempolimit einzuhalten. Und weiter geht die Fahrt zum trauten Heim.

Dies wäre die typische Reaktion eines geblitzten Autofahrers. Ein 22-jähriger Student reagierte jedoch gänzlich anders: Am Dienstagnachmittag wurde er in Hartenstein im Kreis Zwickau geblitzt. Entweder wollte er eine Strafe für sein Vergehen nicht akzeptieren oder er konnte sie sich finanziell einfach nicht leisten. Jedenfalls versuchte er kurzerhand den mobilen Blitzapparat samt Kamera abzumontieren und mitzunehmen. Hätte auch fast Erfolg gehabt.

Doch bevor er mit den Geräten ins Auto steigen konnte, erwischten ihn Mitarbeiter des Ordnungsamtes, die zuvor von der Anlage alarmiert wurden. Nun muss sich der mutmaßlich cholerische oder aber unvermögende junge Mann nicht nur für die Geschwindigkeitsüberschreitung verantworten, sondern auch für versuchten Diebstahl. (taz/dpa)

Unser Mittel gegen Antifeminismus

Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen

0 Kommentare