Was fehlt …: … Zecken in fünf Bundesländern
Als „Zecken“ bezeichnen Rechtsextreme gerne Linke und Punks. So nutzt auch Italiens Innenminister Matteo Salvini den Begriff: Die „Sea Watch 3“-Kapitänin Carola Rackete nennt er „deutsche Zecke“. Die Abwertung von Menschen als Zecken, also Parasiten, knüpft an an die im Nationalsozialismus gebräuchlichen Tiermetaphern wie „Volksschädlinge“ oder „jüdische Parasiten“ an.
Aber auch Linke wie die Fans von St. Pauli haben das Spinnentier für sich entdeckt und singen über sich selbst: „Wir sind Zecken, asoziale Zecken, wir schlafen unter Brücken und in der Bahnhofsmission.“
Des Weiteren mögen Zecken Biergärten. Eine bundesweite Erhebung in Ausflugslokalen kam zu folgendem Ergebnis je 120 m²: Schleswig-Holstein: 9, Niedersachsen: 9, NRW: 3, Sachsen: 4, Thüringen: 3, Mecklenburg-Vorpommern: 1, Brandenburg: 1, Hessen: 1, Bayern: 1, Rheinland-Pfalz: 0, Baden-Württemberg: 0, Saarland: 0, Berlin: 0, Bremen: 0.
Aber Vorsicht, Linke und Nazis: Experte Dr. Dobler weiß: „Ein Zeckenstich kann jeden treffen.“ (taz/pl)
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