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Warnstreiks bei der Post

BERLIN dpa ■ Die Bundesrepublik muss sich nächste Woche auf „eingeschränkte Postdienstleistungen“ einstellen. Die Gewerkschaft Ver.di wolle ihren Tarifforderungen bei der Post von 6,5 Prozent mehr Lohn mit Streikaktionen Nachdruck verleihen, sagte Ver.di-Vorstandsmitglied Rolf Büttner. Bisher habe es zwei Verhandlungsrunden gegeben, aber noch liege überhaupt kein Angebot der Arbeitgeber auf dem Tisch. Post-Chef Klaus Zumwinkel habe zwar einen schnellen Abschluss in Aussicht gestellt, doch bisher habe man sich nicht mal auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einigen können, kritisierte Büttner. Am 10. und 11. Juni seien weitere Verhandlungen geplant. Sollte es keinen Durchbruch geben, sei mit einem langen Poststreik zu rechnen. Ab 4. Juni wolle Ver.di mit ersten Warnstreiks die Forderungen unterstreichen und dann schrittweise den Druck erhöhen.

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