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Vorsicht, Wirklichkeit!

Hollywood verschiebt Thriller über verwirrten Heckenschützen wegen der Mordserie in Washington

HOLLYWOOD dpa/taz ■ Wegen der Mordserie in Washington will Hollywood den Start des Thrillers „Phone Booth“ verschieben, in dem Kiefer Sutherland einen verwirrten Heckenschützen spielt. Das erinnere zu sehr an die realen Ängste, berichtete gestern Daily Variety. Ursprünglich sollte der Thriller am 15. November in die Kinos kommen.

Es ist bereits das vierte Mal innerhalb von etwas mehr als einem Jahr, dass die US-Filmindustrie den Start eines Films verschiebt, weil die Thematik mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Im vergangenen Monat wurde angesichts von Entführungsfällen der Kidnapping-Thriller „Trapped“ verschoben. Unmittelbar nach den Terroranschlägen des 11. 9. 2002 war die Premiere von „Collateral Damage“ mit Arnold Schwarzenegger als Feuerwehrmann, der Rache für den Tod seiner Frau bei einem Terroranschlag sucht, abgesagt worden. Disney verschob „Big Trouble“, weil darin Szenen mit einer an Bord eines Flugzeuges versteckten Bombe vorkommen.

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