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Verhandlungen von Iran und USAGespräche sollen in Oman statt Türkei stattfinden

Iran soll fordern, dass die Gespräche mit den USA wie im letzten Jahr in Oman stattfinden. Und dass es nur um das Atomprogramm geht – nicht etwa um sein Raketenarsenal.

ap/dpa/rtr | In Oman sind iranischen Medienberichten zufolge am Freitag Verhandlungen zwischen Iran und den USA geplant. Oman bestätigte die Berichte vom Mittwoch zunächst nicht. Das Land war bereits Gastgeber von mehreren Runden der Atomverhandlungen zwischen dem Iran und den USA.

Iran begründete seine Forderung, die ⁠geplanten Gespräche ‍mit den USA nach Oman zu verlegen, mit seinen inhaltlichen Zielen. Die Unterredungen sollten als Fortsetzung früherer Atomgespräche in dem Golfstaat stattfinden, so ein Regierungsvertreter aus der Region zur Nachrichtenagentur Reuters. Iran ⁠wolle demnach ausschließlich über sein Atomprogramm sprechen. Die US-Regierung wolle hingegen auch andere Themen ⁠auf die Tagesordnung setzen, heißt es weiter. Iran habe somit die Änderungen ‍am ⁠Format und Ort der ‌für Freitag geplanten Gespräche gefordert.

Wie auch Oman selbst haben aber die USA Oman als Veranstaltungsort zunächst nicht bestätigt. Das Weiße Haus hat aber mitgeteilt, die Verhandlungen würden voraussichtlich stattfinden – auch nachdem die USA am Dienstag eine iranische Drohne abgeschossen hatten und Iran versucht hatte, ein unter US-Flagge fahrendes Schiff zu stoppen.

Die Türkei war in den vergangenen Tagen als Ort für die geplanten Verhandlungen im Gespräch gewesen. Am Dienstagabend hatte Irans Außenminister Abbas Araghtschi mit seinen Amtskollegen in der Türkei, in Oman, Katar und Kuwait telefoniert. Dem türkischen Außenminister Hakan Fidan dankte Araghtschi demnach für die Anstrengungen zur „Verringerung von Spannungen“ und für die Unterstützung von „Frieden und Sicherheit in der Region“.

Die Sorge vor einem neuen Krieg war zuletzt wieder gewachsen. US-Präsident Donald Trump hat der Führung in Teheran mehrfach mit militärischem Eingreifen gedroht, auch wegen der brutalen Unterdrückung der jüngsten Massenproteste. Das US-Militär hat seine Präsenz in der Region seit Anfang Januar deutlich ausgebaut, etwa mit dem Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ und dessen Begleitschiffen.

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