: UNO überwacht Waffenruhe
Kolumbien Regierung und Farc-Rebellen nähern sich einem Abkommen. Frieden wird möglich
afp | Bei ihren Friedensverhandlungen haben sich Kolumbiens Regierung und die Farc-Guerilla auf eine von der UNO überwachte Waffenruhe geeinigt. Beide Seiten teilten am Dienstag mit, der UN-Sicherheitsrat solle um die Schaffung einer Beobachtermission gebeten werden.
Beobachter der Vereinten Nationen und der Regionalorganisation Celac sollen nach der Unterzeichnung eines Friedensvertrags zwölf Monate lang die Waffenruhe und die Entwaffnung der Farc kontrollieren. Wie die Parteien in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten, soll ein Gremium unter Vorsitz der UNO mit Vertretern von Regierung und Rebellen über die Einhaltung des Waffenstillstands wachen. Es soll seine Arbeit unmittelbar nach Unterzeichnung des Abkommens aufnehmen. In dem 50-jährigen Konflikt wurden 220.000 Menschen getötet, 5,3 Millionen Menschen wurden in die Flucht getrieben.
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