piwik no script img

Tor zum Osten

Der Alexanderplatz ein „Vorposten der Mongolei“? Und wenn schon …

Alexanderplatz – Vorposten der Mongolei? am Mittwoch, 20.30 Uhr in der Neuen Aktionsgalerie, Auguststraße 20. Der Eintritt ist frei

Welchen Einfluss hat die Osteuropäisierung der Bevölkerung auf die Architektur? Ist im Hinblick auf die EU-Osterweiterung ein Umdenken nötig? Diese Fragen diskutieren die Teilnehmer des morgen im Rahmen des Weltkongress der Architektur stattfindenden taz-Podiums „Alexanderplatz – Vorposten der Mongolei?“ Für viele Experten und Laien gilt der Alexanderplatz als „städtebauliche Wüste“. Doch wie entsteht solch ein Bild? Sind die „proletigen Osteuropäer“ die eigentliche Ursache? Bestimmen Ressentiments die städtebauliche Debatte? Die wachsende Bedeutung der Einwanderer kann nicht negiert werden. Es stellt sich die Frage, wie damit umgegangen werden soll. Mit Simone Hain, Bauhistorikerin aus Hamburg, sitzt dabei eine Befürworterin einer Neunutzung vom Palast der Republik auf dem Podium, während sich Dieter Hoffmann-Axthelm, Stadthistoriker aus Berlin, bereits in den Neunzigern für die Wiederbelebung des Mythos Berlin stark gemacht hat. Die polnische Sicht vertreten Leszek Swiatek (TU Stettin) und Romuald Loegler, Architekt aus Krakau. Die Moderation übernimmt Uwe Rada, taz-Redakteur für Stadtentwicklung. CHB

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen