Tische raus!:
Am deutschen Tresen möge die offene Gesellschaft genesen – und an der Tafel gibt es mehr als nur Geschwafel. Mit mediterranem Gefühl: draußen, open air, fern altdeutscher Enge. Am 17. Juni, dem Tag der offenen Gesellschaft, soll ebendiese gefeiert werden: Tische, Stühle und andere Vierbeiner raus vor die Tür und losdiniert! Auch die Demokratie soll an diesem Tage nicht zu kurz kommen, sondern öffentlich gelebt werden. Gäste und Gastgebende werden zeitgleich in der ganzen Republik ihre Tafeln aufstellen. Beim gemeinsamen Tischlein-deck-dich-Spielen werden bei Brotbruch und Vino Vielfalt und Freiheit debattiert und nicht zuletzt auch genossen. Mit von der Partie: das taz Café samt Harald Welzer und Peter Unfried. Neben der offenen Gesellschaft wird nämlich gleich noch die erste Ausgabe von taz.FUTURZWEI gefeiert, dem neuen Magazin für Zukunft und Politik. Jann-Luca Zinser
Am Samstag ab 17 Uhr in der Rudi-Dutschke-Straße 23 mit musikalischem Geleit von den taz.meinland-DJs Jann-Luca Zinser und Jan Feddersen.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen