piwik no script img

Sri Lankas Armee auf dem Rückzug

COLOMBO afp ■ Bei schweren Kämpfen zwischen tamilischen Rebellen und der Armee im Norden Sri Lankas sind in der Nacht zu gestern mindestens 46 Menschen getötet worden. Die Rebellen der „Befreiungstiger von Tamil Eelam“ (LTTE) beschossen Armeestellungen nahe des Ortes Tanankilappu auf der Halbinsel Jaffna mit Granaten und schweren Geschützen, wie die Regierung in Colombo mitteilte. Sechs Soldaten seien getötet worden. Beim Gegenangriff seien 40 Rebellen umgekommen. Nach Angaben der Regierung mussten sich ihre Truppen wegen des intensiven Beschusses auf vorbereitete Positionen weiter nordöstlich zurückziehen. Ein Vorstoß der Rebellen auf Stellungen in Kaithady sei dagegen abgewehrt worden. Die LTTE versucht seit knapp einem Monat, die Kontrolle über Jaffna im Norden Sri Lankas zurückzuerlangen. Ende April musste sich die Regierung vom Zugang der Halbinsel zurückziehen. Die Rebellen kämpfen für die Unabhängigkeit der mehrheitlich von Tamilen bewohnten Regionen im Norden und Osten von Sri Lanka.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen