■ Soundcheck: KAOS und Gunshot
Gehört: KAOS und Gunshot. Neben Barmbeks B-Boys, die der Band KAOS harrten, warteten am Freitag in der Markthalle die Schanzenpunks auf den monotonen „Wums“ von Gunshot. Zunächst gerieten die martialischen Klänge von Readykill aus Hamburg in Gegensatz zu den „Nazis raus“-Rufen, die KAOS galten. Auch Gunshot bevorzugten die große Geste und beschworen gar den 3. Weltkrieg herauf: Apokalyptisches Kriegsgeheul hüpfender Shouter und eines Toasters für zungenbrecherische Feinarbeit. V. Marquardt
Gehört: Harry Belafonte. Der 66jährige traf am Freitag im CCH seine Fangemeinde. Sein Ensemble wirbelte das Konzert mit der bekannten Mischung aus afrikanischen und Calypso-Einflüssen, aber auch mit Disco-Elementen auf. Wie immer gelang es Belafonte, seinen Schnulzen Einzigartigkeit zu verleihen.
asp/Foto: J.M.Schulze
Nur noch 430 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 430 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen