piwik no script img

■ Scotland Yard ermittelt gegen ErpresserHacker knacken britischen Militärsatelliten

Dublin (taz) – Englischen Hackern ist es gelungen, in das Computersystem eines britischen Militärsatelliten einzubrechen. Wie am Wochenende bekanntwurde, liegt der Vorfall bereits zwei Wochen zurück. Es geht dabei um einen von fünf Satelliten, die für die militärische Kommunikation benutzt werden. Sollte Großbritannien mit Atomwaffen angegriffen werden, erklärten Militärstrategen, dann wäre die Störung der Kommunikation das erste Ziel. Bei den Hackern handelt es sich offenbar nicht um verspielte Computerfans, sondern um Erpresser. Sie sollen eine größere Summe gefordert haben, um den Satelliten künftig in Ruhe zu lassen. Das Betrugsdezernat von Scotland Yard ermittelt inzwischen. Die Hacker haben allerdings nicht, wie Sunday Business berichtete, den Satelliten unter ihre Kontrolle gebracht und den Kurs verändert, sondern lediglich das Computersystem des Satelliten geknackt. Das Verteidigungsministerium und die Polizei wollten keine Stellungnahme abgeben. RaSo

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 390 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen