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Tino Chrupalla und Alice Weidel, die Fraktionsvorsitzenden der AfD im Bundestag
Foto: imago

AfD

Bei ihrer Gründung 2013 prägten vor allem Wirtschaftsprofessoren das Bild der AfD, seitdem ist sie stetig weiter nach rechts gerückt. Die Partei setzt auf Hass auf Muslime und Geflüchtete – und hat Erfolg damit. Seit 2017 nervt sie im Bundestag. Auch in fast allen Landtagen und im Europaparlament ist die AfD vertreten. Sie nennt immer wieder Autokraten wie Viktor Orbán und Donald Trump als Vorbilder und pflegt seit Russlands Großangriff auf die Ukraine gute Beziehungen zu Putin. Man teilt ein gemeinsames Feindbild: den westlichen Liberalismus.

Wegen ihrer offenen Flanke zum Rechtsextremismus und des Einflusses der Rechtsaußen um Björn Höcke und Co wurde sie vom Verfassungsschutz in mehreren Bundesländern als gesichert rechtsextrem eingestuft. Ihre rassistischen Forderungen sorgten 2024 für die größten Proteste in der Geschichte der Bundesrepublik und befeuerten Verbotsforderungen.

Die Partei inszeniert sich gern als vermeintlich saubere Alternative zu den „Altparteien“, kämpft aber seit 2026 mit internen Vorwürfen zu Filz, Vetternwirtschaft, Korruption und Bestechungen.

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