: Rätselhaft magische Tour
Glück ist ein warmes Gewehr: Der inoffizielle Beatles-Übersetzer Klaus Beyer wird fünfzig und feiert das in der Brotfabrik
Der fünfte Beatle? Gut möglich, dass Ringo-Vorgänger Pete Best gar keine Lust mehr auf diesen Schemel hat, und so bleibt Klaus Beyer bei dem Wettstreit allemal die erste Wahl. Die deutsche Außenstelle der Fab Four ist der gelernte Kerzenwachszieher sowieso. Wort für Wort übertrug der Kreuzberger die Beatles-Songs ins Deutsche und bastelte drumherum charmant eigenwillige Super-8-Inszenierungen, die der gesammelten Videoclip-Industrie die No-Budget-Harke zeigen. Der unbedingte Henri Rousseau der Experimentalfilmzunft, der in einem ganz eigenen gelben Unterseeboot lebt. Jetzt wird Klaus Beyer fünfzig. Was am Samstag in der Brotfabrik groß gefeiert wird. Mit Kaffee und Kuchen gibt es zuerst ein geselliges Warm-up, dann wird Beyer um 20.30 Uhr seine neueste Beatles-CD „Hauptmann Peppers Einsamer Herzenklub“ live und in Gänze vortragen. Im Anschluss ist eine Auswahl seiner Super-8-Filme zu sehen.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen