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Queer LectureArchivpolitiken

Auch heute ist widerständige Überlieferung prekär: Die Aufbewahrung, Erschließung und die Arbeit mit den Zeugnissen und Spuren des feministischen und lesbischen Widerstandes findet nicht auf etablierten Foren statt. Sie wird nach wie vor in kleinen Netzwerken geleistet und als weitgehend autonome Anstrengung. Zum Kampf um die Rettung von Material kommt nun der digitale Umbruch hinzu. Digitalisierung ist einerseits Chance, schafft andererseits aber auch erinnerungspolitische Zugzwänge und wirft neue Fragen auf. Was wäre eine feministische „Archivpolitik“? Zwei Fachfrauen berichten und diskutieren über Chancen und Zwänge der Digitalisierung.

Fr.,19.5, 19.30 im taz Café mit Petra Gehring (Philosophin) und Sabine Balke Estremadoyro (Soziologin). Eintritt frei.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen