Psychiater über Angst und Corona: „Eigentlich eine sinnvolle Reaktion“

Angst vor einem Kontrollverlust: Psychiater Jan Kalbitzer über die teils berechtigte Angst in Corona-Zeiten und kontraphobisches Verhalten.

Touristen aus Hongkong stehen mit Mundschutz vor dem Brandenburger Tor

Touristen aus Hongkong vor dem Brandenburger Tor – das Bild entstand 14. März Foto: picture alliance/Jörg Carstensen/dpa

taz: Herr Kalbitzer, das Virus, das uns gerade in Atem hält, macht vielen Menschen Angst. Ist das für Menschen mit psychischen Beschwerden, wie Sie sie in Ihrem Berufsalltag erleben, noch schlimmer?

Jan Kalbitzer: Das ist sehr unterschiedlich. Von meinen Patienten, die schon vorher unter starken Ängsten gelitten haben, werden manche deutlich ruhiger, jetzt, wo der Shutdown tatsächlich da ist. Ängste sind ja nicht vollständig unrealistisch. Oft beziehen sie sich auf reale Dinge, und es ist eine wichtige Funktion des Grübelns und der Sorgen, sich gedanklich auf Gefahren in der Zukunft vorzubereiten. Krankheitswert entsteht nur dann, wenn man sich zu viel sorgt und grübelt, wenn das nicht mehr produktiv ist und die Stimmung immer schlechter wird.

Das erinnert mich an den Film „Melancholia“ von Lars von Trier. Da ist die schwer depressive Protagonistin angesichts des nahenden Weltuntergangs auf einmal die einzige, die eine gewisse Stabilität ausstrahlt.

Wie gesagt: Viele psychische Erkrankungen sind in ihrem Grundmuster vernünftige Reaktionen auf potenzielle Gefahren. Deswegen kann es durchaus sein, dass die eintretende reale Gefahr dazu führt, dass Menschen, die psychische Krisen haben, besser mit der Situation umgehen können. Viele Menschen hatten in den vergangenen Wochen Angst vor einem Kontrollverlust, weil sie den Eindruck hatten, von staatlicher Seite werde nicht ausreichend reagiert – was ja auch von einigen Medien befeuert wurde. Vielen von denen geht es jetzt besser: Sie haben sich ja schon vorbereitet, eingekauft, sie sind versorgt.

42, ist Psychiater und leitet die Stressambulanz der Oberberg Tagesklinik Kurfürstendamm.

Viele Menschen tun aber auch so, als sei ihnen Angst völlig fremd.

Es gibt „kontraphobisches“ Verhalten, das heißt: Menschen reagieren mit Verdrängung oder übermäßigem Risikoverhalten, weil sie von der Angst nicht kontrolliert werden wollen. Auch das ist eigentlich eine sinnvolle Reaktion. In der aktuellen Situation ist das ziemlich gefährlich und unsozial.

In der Krise passiert aber noch mehr: Wenn es zur häuslichen Isolation kommt, wird es schwieriger, sich von bestehenden psychischen Störungen abzulenken.

Ja, für Menschen, die unter psychischen Beschwerden leiden, kann das jetzt sehr belastend sein. Zu den wichtigen Faktoren, die jetzt wegfallen oder wegfallen könnten, gehören die strukturierende Funktion von Arbeit oder soziale Kontakte – und nicht zuletzt einfach Bewegung. Gerade für Menschen, die unter einer Depression oder Ängsten leiden, ist es jetzt ganz wichtig, diese drei Faktoren weiter umzusetzen, wenn auch vielleicht auf andere Weise. Wenn man nicht arbeitet oder das von zuhause aus tun muss, ist es wichtig, den Tag zu strukturieren. In Kontakt mit anderen bleiben kann man auch über digitale Medien, vielleicht sogar etwas mit der Hausgemeinschaft organisieren, bei dem man anderen zwar nicht körperlich nah kommt, aber trotzdem auf Sicht in Kontakt bleibt. Sie könnten beispielsweise sagen: In unserem Haus gehen wir alle um acht Uhr auf den Balkon und grüßen uns.

Die Krise kann also entlasten als auch psychische Beschwerden verstärken?

Wir pauschalisieren ja gerne, aber natürlich gibt es ganz unterschiedliche Gruppen von Menschen. Zum Beispiel die, die ganz alleine leben, vielleicht nicht mal ein Haustier haben und jetzt völlig auf sich zurückgeworfen sind. Und auf der anderen Seite Familien oder WGs, die plötzlich auf engem Raum sehr viel Zeit miteinander verbringen. Die müssen sich auf einmal über Regeln auseinandersetzen, da brechen neue Konflikte auf.

Aber Gemeinschaft kann auch Halt geben.

Natürlich, beides hat Vor- und Nachteile. Eltern, die sich jetzt den ganzen Tag um ihre kleinen Kinder kümmern, beneiden vielleicht diejenigen, die alleine sind und Bücher lesen oder Serien gucken können. Während es denen total fehlt, einfach mit jemand anderem in Kontakt zu sein, sich im Vorbeigehen einmal kurz zu berühren oder in den Arm zu nehmen. Die, die jetzt auf sich zurückgeworfen sind, haben weniger Konflikte mit anderen und müssen dafür sehr viel mit sich selbst klären. Dadurch haben sie ein größeres Risiko, in einen Zustand der Hoffnungslosigkeit, Trauer oder Lähmung zu geraten. In den Familien ist es dagegen wahrscheinlicher, dass Konflikte entstehen, dass man sich streitet und Beziehungen gefährdet sind, weil Rückzugsräume fehlen.

Wie stellen Sie sich selbst beruflich auf die aktuelle Situation ein?

Ich biete jetzt psychiatrische Sprechstunden und auch Psychotherapie per Video an, denn gerade die Menschen, die jetzt nicht rausgehen, brauchen Unterstützung. Da ist Videotherapie eine Riesenchance, und die Kassenärztliche Vereinigung sollte prüfen, ob sie nicht schnell einfache Möglichkeiten der Abrechnung schaffen kann. In Berlin haben viele Psychotherapeuten keinen Kassensitz und arbeiten zurzeit nach dem sogenannten Kostenerstattungsverfahren. Gleichzeitig gibt es Regionen, die psychotherapeutisch völlig unterversorgt sind. Über die digitalen Medien könnten wir da für Ausgleich sorgen.

Kann man denn so eine Leistung einfach in digitaler Form anbieten?

Natürlich fehlt der direkte menschliche Kontakt, der auch sehr wichtig ist. Trotzdem sind die Befunderhebung und auch das Gespräch digital leicht möglich, während ein Arzt seine Patienten nicht einfach übers Internet mit dem Stethoskop abhören kann. Es ist mit Sicherheit etwas, das man üben sollte. Einem Therapeuten, der das noch nie gemacht hat, würde ich empfehlen, diese Kommunikationsform erst mit Freunden auszuprobieren, um zu erkennen, worauf man achten muss. Das können die Sachen sein, die bei einem im Hintergrund im Bild stehen, oder Geräusche, die bei der Aufzeichnung entstehen, auch der veränderte Blickkontakt. Man kann Menschen per Video nicht direkt in die Augen schauen, entweder man blickt in die Kamera oder auf die Augen des anderen, aber auf dem Bildschirm. Das verändert ein Kommunikationsmuster.

Wenn wir bei FreundInnen, Bekannten, KollegInnen in der aktuellen Situation den Eindruck bekommen, dass ihnen die Situation über die Maßen Angst macht oder sie bedrückt, sollten wir auf sie zugehen? Oder ist das übergriffig?

Ich finde es sehr sinnvoll, jetzt auf Menschen zuzugehen, von denen wir wissen, dass sie unter Krisen leiden. Und auch da steckt in den digitalen Möglichkeiten jetzt eine große Chance, um für unsere Community zu sorgen. Wie weit man gehen kann, muss man sehen: Gerade bei losen Kontakten in sozialen Netzwerken ist es manchmal schwierig, das richtige Maß zu finden. Ich würde mit Menschen anfangen, mit denen ich auch sonst mehr im Kontakt stehe, deren Situation ich besser einschätzen kann. Sollte man natürlich in den sozialen Netzwerken mitbekommen, dass jemand in Not ist, macht es Sinn, die Person im Privatchat anzuschreiben und zu fragen, ob man helfen kann. Oder ihr einfach ein Gespräch anzubieten.

Wie ist es mit Kindern – kann die radikale Veränderung des Gewohnten und der Verlust von Sicherheit sie traumatisieren? Saugen sie jetzt nicht regelrecht die Ängste der Eltern auf?

Sie kennen vielleicht „Das Leben ist schön“ von Roberto Benigni. Da geht es ja darum, dass der Vater unter schwierigsten Umständen, nämlich in einem Konzentrationslager, seinem Sohn vorspielt, das Ganze sei eigentlich eine wunderbare Situation. So kitschig ich den Film finde, und auch, wenn das natürlich sehr überzogen ist – im Kern geht es darum, Kinder vor Ängsten, vor allem auch den Ängsten der Eltern, ein Stück weit zu schützen. Gleichzeitig muss man ihnen die Situation erklären. Man kann ihnen sagen, dass gerade eine Erkältung umgeht, die für Kinder und jüngere Erwachsene nicht so gefährlich ist, dass sie keine Angst um sich und vielleicht auch nicht um die Eltern haben müssen.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

Bis zu 70 Prozent der Bevölkerung in Deutschland könnten mit dem Coronavirus infiziert werden, so heißt es in Schätzungen laut Robert-Koch-Institut. Es sei allerdings unklar, über welchen Zeitraum dies geschehen werde.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits zu befürchten ist. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte haben sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit soll der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Die Regeln sollen mindestens für zwei Wochen gelten und sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich ausgestaltet. Dazu gehören:

■ Außerhalb des Hauses darf man sich nur noch allein, maximal aber zu zweit aufhalten oder „im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands“. In Bayern, Berlin, Brandenburg, Sachsen und dem Saarland sind die Regeln strenger. Hier braucht es einen „triftigen Grund“, um die Wohnung zu verlassen. In der Sonne zu sitzen etwa gehört da nicht dazu.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Weiter möglich bleiben der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an erforderlichen Terminen, die Hilfe für Kranke oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft.

Friseursalons und Restaurants müssen geschlossen bleiben - nur Lieferungen und der Verkauf außer Haus ist erlaubt. Sowohl Anbietern als auch KundenInnen drohen sonst Strafen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen veröffentlicht das Robert-Koch-Institut.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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