piwik no script img
Das Logo des Podcasts zeigt eine illustrierte Weltkugel mit zwei Figuren an verschiedenen Orten. Darunter der Schriftzug: Fernverbindung.

Proteste in den USA Wie leistet Minneapolis Widerstand gegen ICE?

Empfohlener externer Inhalt

Wir würden Ihnen hier gerne einen externen Inhalt zeigen. Sie entscheiden, ob Sie dieses Element auch sehen wollen:

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung

Nach der Tötung von Renée Good trotzen immer mehr US-Amerikaner der Abschiebepolitik von Donald Trump. Was wollen sie dem Präsidenten entgegensetzen?

Vergangene Woche haben Beamte der US-Abschiebebehörde ICE in Minneapolis eine Frau erschossen – die Videos verbreiteten sich rasend schnell. Darauf erkennt man, dass Renée Good keineswegs im Begriff war, einen ICE-Polizisten zu überfahren – was aber Trump und seine Leute nicht davon abhielt, sie trotzdem als „Terroristin“ zu betiteln. Die Regierung schickte zudem tausend ICE-Beamte mehr nach Minneapolis, wo sie sich auf die Suche nach Migranten ohne Papiere machen sollen.

Gleichzeitig demonstrieren nach der Tötung am helllichten Tage Zehntausende gegen das brutale Vorgehen von ICE, in etlichen US-Städten, aber vor allem auch in Minneapolis selbst. Sie fordern ein Ende der brutalen Suchaktionen nach Migranten, die in den USA vor allem liberale Gemeinden treffen. In Minneapolis formieren sich die Menschen derzeit zum Widerstand gegen Trumps Politik. Während viele sich ICE auf friedliche Weise in den Weg stellen sollen, gibt es aber auch einige, die bereits von einem drohenden Bürgerkrieg sprechen.

Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie stabil die Regierung von Trump ist. Die Beliebtheitswerte des Präsidenten sind einigermaßen im Keller, was vor allem an den hohen Lebenshaltungskosten liegt. Doch während viele MAGA-Wähler sich für mehr Abschiebungen aussprechen, gerät auch das brutale Vorgehen von ICE immer mehr in die Kritik. Anzeichen also, dass die Republikaner bei den Midterm-Wahlen im Herbst Verluste einfahren könnten.

taz-Autor Sebastian Moll ist am vergangenen Wochenende nach Minneapolis gefahren, um mit jenen zu sprechen, die aktuell Widerstand gegen Trumps Abschiebepolitik leisten. Was er dort gehört und erlebt hat, erzählt er taz-Auslandsredakteur Leon Holly in der neuen Folge der Fernverbindung.

Diese Folge wurde aufgezeichnet am 13. Januar 2026 um 15 Uhr mitteleuropäischer Zeit.

Fernverbindung – Der Auslands-Podcast der taz erscheint jede Woche auf taz.de und überall, wo es Podcasts gibt.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

0 Kommentare